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Afrika


Kenia: Ogiek kämpfen weiter für Bleiberecht im Mau Wald Drucken E-Mail
Wednesday, 14. July 2010
von FdN   
Aufgrund der legalen und illegalen Besiedlung des Mau Waldes durch zig Tausende Bantus in den letzten Jahrzehnten, der Umwandlung riesiger Waldgebiete in Weide- und Ackerland trocknen nun immer mehr Flüsse aus, wird das Wasser knapp in Kenia. Diese Bedrohung führte im November 2009 dazu, dass Kenias Regierung begann, die Menschen zwangsweise aus dem Mau Wald umzusiedeln. Umstritten ist bislang wie mit den Ogiek zu verfahren ist. Noch dürfen sie bleiben. Das Jäger- und Sammlervolk der Ogiek lebt seit undenklichen Zeiten in und um den Mau Wald, der sich 150 bis 250 km nordwestlich der Hauptstadt Nairobi erstreckt. Die Ogiek wollen nun durch eine Erfassung ihrer Siedlungsgebiete und Registrierung ihrer Mitglieder weitere Voraussetzungen für ihr Bleiberecht bzw. teilweise Rücksiedlung in den Mau Wald schaffen.

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Uganda: Hohe Gewaltrate gegen Frauen der Batwa Pygmäen Drucken E-Mail
Wednesday, 23. June 2010
von FdN   
Wie neue Forschungsergebnisse der Internationalen Gruppe für Minderheitenrechte (MRG) zeigen, erfahren Afrikas indigene Batwa-Frauen Gewalt schockierenden Ausmaßes. In manchen Fällen berichten 100% der Frauen, dass sie bereits Opfer eines Gewaltaktes geworden sind. In einer in Uganda durchgeführten Studie sagten 100% der befragten Frauen, dass sie selbst schon Gewalt erfahren haben und in der Mehrzahl der Fälle ist Gewalt allgegenwärtig, so ein Bericht der MRG mit dem Titel ‘Das versteckte Leben der Batwa-Frauen‘. 57% der für die Untersuchung in Uganda befragten Frauen gaben an, in ihrem Leben schon einmal sexuell missbraucht worden zu sein, 46% von ihnen leiden unter ehelicher Vergewaltigung.

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Tansania: Hadzabe Schulprojekt Update Drucken E-Mail
Thursday, 25. February 2010
von FdN   
Seit 2008 unterstützen wir mehrere Hadzabe Kinder finanziell mit Schulgeld. Zurzeit müssen die Kinder der Hadzabe weit entfernt von ihren Familien in Mangola und noch weiter weg am Longido in die Schule. Auch 2009 haben wir dafür wieder 2000,00 € zur Verfügung gestellt. Naftali Kitandu, ein Sprecher der Hadzabe, hat sich dafür bei uns bedankt (Siehe weiter unten). Diesen Dank möchten wir an alle SpenderInnen weiter geben. Auch dieses Jahr möchten wir für die Hadzabe erneut das Schulgeld zur Verfügung stellen und rufen deswegen wieder zu Spenden auf. Wir suchen für die Kinder ebenso noch funktionierende Laptops!

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DR Kongo: Beta Version für Pygmäen-Webseite online Drucken E-Mail
Thursday, 18. February 2010
von FdN   
Seit 2007 arbeitet FdN auch mit den Pygmäen in der DR Kongo zusammen. Dort ist die Heimat der BaTwa und Bambuti Pygmäen, die durch Diskrimminierung und Stammeslandverlust kurz vor ihrer kulturellen Auslöschung stehen. OSAPY, eine der wichtigsten Pygmäenorganisationen in der DR Kongo, ist unserem fPcN Netzwerk für die Bewahrung der kulturellen Vielfalt beigetreten. Als eine erste von uns finanzierten Maßnahmen ist nun eine Beta Version ihrer Internetpräsenz online gegangen. Diese soll den Pygmäen erstmals ermöglichen ihre Themen selbst im Internet zu publizieren.

www.batwa.org

Langfristig sind weitere Maßnahmen für den Erhalt der Pygmäen Kultur geplant. So war ein FdN Team im Dezember 2009 bis Januar 2010 bei den BaTwa in der Nähe des Kahuzi Biéga NP unterwegs. Der Situationsbericht wird in Kürze veröffentlicht.


 
Kenia: Afrikanische Union bestätigt Vertreibung der Endorois als illegal Drucken E-Mail
Thursday, 11. February 2010
von FdN   
Landmark decision rules Kenya’s removal of indigenous people from ancestral land illegal
In a landmark decision, an African regional body has found the Kenyan government guilty of violating the rights of the country’s indigenous Endorois community, by evicting them from their lands to make way for a wildlife reserve. The decision, by the African Commission on Human and Peoples’ Rights, creates a major legal precedent by recognising, for the first time in Africa, indigenous peoples’ rights over traditionally owned land and their right to development. The decision was adopted by the African Commission in May 2009 and approved by the African Union (AU) at its January 2010 meeting in Addis Ababa. Endorois land was originally appropriated by the Kenyan government in the 1970s to create the Lake Bogoria National Reserve. The complaint was lodged with the African Commission in 2003, claiming that the Kenyan government had violated the African Charter by failing to recognise and protect the Endorois’ ancestral land rights and refusing to compensate the community adequately or grant restitution of their land. (Download Decision at the end of the report)

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