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Indonesien: Human Rights Watch Bericht 2009 (deutsch) |
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Wednesday, 12. May 2010 |
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von FdN
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Übersetzung von FdN
Dieser 20. Jährliche World Report fasst die Menschenrechtslage in mehr
als 90 Ländern und Regionen weltweit zusammen. Er berichtet über die
umfassende Untersuchungsarbeit des Jahres 2009 durch die Mitarbeiter
von Human Rights Watch, üblicherweise in enger Zusammenarbeit mit den
Menschenrechtsaktivisten in der entsprechenden Region. Jede Regierung ist gelegentlich versucht, die Menschenrechte zu
verletzen, aber die globale Menschenrechtsbewegung stellt sicher, dass
jeder Verstoß seinen Preis hat. Doch einige Regierungen können nicht
widerstehen und versuchen, diesen Preis zu minimieren, indem sie die
Verteidiger der Menschenrechte sowie ihre Organisationen und
Institutionen angreifen. Das Ziel ist es, den Boten zum Schweigen zu
bringen, den Druck abzulenken, und die Kosten für das Begehen von
Menschenrechtsverletzungen zu reduzieren. Diese Anstrengungen warten noch auf ihren Erfolg, aber die Kampagne ist
gefährlich. Human Rights Watch ruft Unterstützer der Menschenrechte in
Regierungskreisen auf, mitzuhelfen, die Verteidiger der Menschenrechte
zu verteidigen, indem sie diese reaktionären Bemühungen identifizieren
und sie bekämpfen. Eine starke Verteidigung der Menschenrechte hängt
von der Vitalität der Menschenrechtsbewegung ab, die nun selbst
angegriffen wird.
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Indonesien: Palmölplantagen vernichten Stammesland der Dayak |
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Monday, 16. November 2009 |
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von Administrator
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Der Masterplan steht: Palmöl ist das langfristige Ziel. Das benötigte
Projektmanagement zur Vorbereitung der Pflanzungen ist die Abholzung
der Regenwälder. Die Dayaks in dem Dorf Semunying Jaya in West
Kalimantan (Borneo), Nahe der malaiischen Provinz Sarawak, kämpfen seit
nunmehr über 20 Jahren gegen die anhaltende Zerstörung ihres
Stammeslandes durch Palmöl- und Holzeinschlagfirmen. Nach Angaben der
Dorfbewohner begann die Zerstörung mit der Firma PT Yamaker Kalbar
Jaya, ein Holzeinschlag-Konzessionsnehmer und Teil eines Konsortiums,
dass durch das indonesische Militär gegründet worden war, bereits in
den 1980er Jahren. Im Jahre 1998 wurde die „Fackel“ an die staatliche
Firma Perum Perhutani weiter gereicht. Diese setzte die Abholzungen in
Semunying Jaya bis zum Jahre 2000 fort. Ein Jahr später begann die
malaiische Firma PT Lundu das Zerstörungswerk illegal weiter zu führen.
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Malaysia: Oberstes Gericht bestätigt erstmals indigene Landrechte |
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Wednesday, 13. May 2009 |
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von FdN
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Der oberste Gerichtshof in Malaysia hat am 5. Mai 2009 erstmals den
Forderungen der Indigenen entsprochen und deren Landrechte bestätigt.
Dies ermöglicht den Indigenen (z.B. Penan) gegen Palmöl- und Holzfirmen
rechtliche Schritte einzuleiten, sobald diese ihre Landrechte verletzen.
Das Bundesgericht Malaysias beschloss einstimmig, dass die Indigenen
einen Rechtsanspruch auf ihr traditionelles Land besitzen, da sie schon seit
Generationen dort leben. Der Staat kann ihnen dieses Land nun nicht
mehr ohne Kompensation einfach wegnehmen, sagte der prominenter
Landrechts-Anwalt See Chee How.
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Malaysia: Penan Führer werden von Regierung abgesetzt |
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Sunday, 5. October 2008 |
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von Administrator
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Sofortige Handlung notwendig: Schützt Indigene Rechte in Malaysia
Druck auf die Regierung ausüben, die Penan Führung wieder einzusetzen
Seit über zwei Jahrzehnten kämpfen die Gemeinden der traditionellen indigenen Penan, um die Holzindustrie daran zu hindern, ihren Lebensraum im Regenwald in Sawak, Malaysia, zu zerstören. Weder die Holzfirmen noch das Militär oder Regierungsoffizielle haben es geschafft, die traditionellen Führer oder Dorfoberhäupter der Penan zu überzeugen oder zu bestechen, die auf das „angeborene Gewohnheitsrecht“ ihres Volkes bestehen, in ihrem Wald zu leben und diesen zu beschützen. Der letzte Schachzug der Regierung von Sarawak war es, den Dorfoberhäuptern die offizielle Anerkennung als Vertreter ihrer Gemeinden zu entziehen. Dies ist eine Verletzung der UN Erklärung über die Rechte Indigener Völker, die auch von Malaysia unterzeichnet wurde.
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Sarawak: Penan Frauen werden von Holzfällern vergewaltigt |
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Wednesday, 17. September 2008 |
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von Bruno Manser Fond
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Penan-Frauen aus dem Regenwald der mittleren Baram-Region von Sarawak lancieren einen Hilferuf an die internationale Gemeinschaft. Grund dafür ist die sexuelle Gewalt durch Holzarbeiter der malaysischen Konzerne Interhill und Samling. Laut Berichten der Penan ist es in einer Reihe von Fällen zu sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen von Frauen in der mittleren Baram-Region des ostmalaysischen Bundesstaats auf Borneo gekommen. Betroffen sind insbesondere unverheiratete junge Frauen, unter ihnen auch Schülerinnen.
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