|
Veranstaltung: Kanadischer Holocaust am 23.4.2010 |
|
|
|
Thursday, 4. March 2010 |
|
von FdN
|
Kevin Annett wird mit Unterstützung von FdN am 23.4. 2010 um 20.00 Uhr
im Kino in 29479 Platenlaase im Wendland über den Völkermord an den
„First Nations“ durch Kirche und Staat sprechen.
Der kirchliche Missionsdrang in Kanada hatte weitaus schlimmere Folgen
als das was uns gerade an Informationen über Kindesmisshandlung und
-missbrauch aus deutschen Jesuitenschulen erreicht. Schätzungsweise
zwischen 50.000 bis 100.000 indianische Kinder haben dort im letzten
Jahrhundert gewaltsam den Tod in christlichen Residential Schools
gefunden. 1920 durch den Staat per Gesetz beschlossen, wurde erst 1996
in Saskatchewan die letzte dieser Schulen geschlossen. Mehr als 200.000
Kinder wurden seitdem in diesen Schulen „christianisiert“ was im
Klartext auch medizinische Versuche, Missbrauch, Zwangssterilisation
und Folter bedeutete. Der Indianer im Kind sollte getötet werde,
deshalb wurde das System der Residential Schools eingerichtet.
„Alle Archive zum Genozid an den Indianern müssen von Kirche und Staat
offengelegt werden, und der Internationale Gerichtshof muss die
Verfahren gegen die Schuldigen führen“ fordert Kevin Annett, ein
ehemaliger Pastor, der sich mit der Organisation „Friends and Relatives
of the Disappeared“ (FRD) für die Betroffenen der Residential Schools
einsetzt. Mehr
|